World Organic Forum abgesagt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg*innen, Bewegte und Engagierte für ökologisches, sozialverträgliches und gemeinwohlorientiertes, zukunftsfähiges Wirtschaften und Wirken in dieser Einen Welt!

Leider sind nun auch wir an unsere Grenzen gestoßen und müssen wegen der „Corona-Pandemie“ das 4. World Organic Forum, welches für die Zeit vom 11.-13. März 2020 auf Schloss Kirchberg anberaumt war, mit großem Bedauern absagen. Alle Vorbereitungen waren insoweit schon auf der Zielgeraden, eine große Anzahl von internationalen Gästen wurde erwartet für geistige Impulse zu den drängenden Themen unserer Zeit und interessante Diskussionsforen verbunden mit internationaler Vernetzung und Austausch.

Das Thema bleibt und brennt in unseren Herzen: die globalen Nachhaltigkeitsziele gilt es auf lokale Handlungsfelder zu transformieren, auf den Boden zu bringen, auf Fundamente zu stellen welche nachhaltige Entwicklung erst ermöglichen. Hierzu wollen wir globale Netzwerke entwickeln in Form von „SDG-Regionen“, welche dann als Leuchttürme in ihrem jeweiligen Ländern und Erdteilen weithin leuchten und das Feuer für vielfältige nachhaltige Projektarbeit entzünden werden.

Insoweit war unsere Arbeit der letzten Wochen und Monate nicht umsonst. Im Gegenteil: wir fühlen uns ermutigt an diesen zukunftsrelevanten und lebenswichtigen Themen für uns Alle mit großem Engagement weiterzuarbeiten um uns dann im März 2021 zum großen Summit der SDG-Regionen erneut auf Schloss Kirchberg zu treffen.

Auf diesem eingeschlagenen Wege werden wir weiter gemeinsam vorangehen, denn: Der Weg ist das Ziel und der erste Schritt ist immer der Beginn einer langen Reise!

Herzlichen Dank an Alle welche sich mit größtem Engagement und Herzblut eingebracht haben,
Rudolf Bühler & Team

Link zum Conference Reader

 


 

 

 

Mittwoch, 11.03.2020 bis Freitag, 13.03.2020

Localizing SDGs –Creating a Network of Sustainable Development Goal Regions

Das World Organic Forum 2020 steht im Fokus der lokalen Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine gerechte und zukunftsfähige Welt. Thematisch im Fokus stehen die SDG-Ziele „Beseitigung der Armut“ (SDG1), „Ernährung sichern“ (SDG2), „Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen“ (SDG12) und „Maßnahmen zum Klimaschutz“ (SDG13).

 Wie können diese Ziele durch eine Bottom-up Bewegung erfolgreich in ländlichen Regionen umgesetzt werden?  Welche Bausteine bieten die SDGs für die regionale Planung? Diese und weitere Fragen sollen mit Vertreter*Innen aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Ländern des Nordens und des Südens diskutiert werden. Gemeinsam wollen wir Beispiele kennenlernen, die zeigen, wie sich Regionen auf den Weg zur lokalen Umsetzung der SDGs machen und wie sich dabei die lokale und globale Ebene im ländlichen Raum miteinander verknüpfen lassen. Die Tagung gibt Raum, Leuchtturmprojekte kennenzulernen sowie Qualitätskriterien für „SDG-Musterregionen“ zu erarbeiten und zu diskutieren.

 Das World Organic Forum 2020 ist Startschuss für neue Kooperationen um die lokale/regionale Umsetzung der SDGs sowie deren Austausch weltweit voranzutreiben. Ziel ist die Gründung eines internationalen Netzwerks von SDG-Regionen, eine breite Anzahl von Regionalinitiativen aus dem In- und Ausland haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Eröffnungsrede hält der Ehrenpräsident des Club of Rome, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, weitere prominente Redner wie Dr. Hans Herren, Leitender Verfasser des Weltagrarberichts;Präsident Millennium Institute, Washington; Gründer und Präsident Biovision Stiftung, Zürich, José Graziano da Silva, ehemaliger Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Prof. Dr. Antonio Andrioli, Vizepräsident Universidade Federal da Fronteira Sul, Brasilien; Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Aufsichtsratsmitglied des World Future Council, Louise Luttikholt, Executive Director IFOAM - Organics International und Maria Heubuch, Bündnis 90/Die Grünen, ehemals Mitglied des Europäischen Parlaments, werden wichtige Impulse beitragen.

Partner der Tagung sind IFOAM Organics und die GIZ im Auftrag des BMZ.

Alle Vorträge der Tagung werden simultan von Deutsch nach Englisch bzw. von Englisch nach Deutsch übersetzt.

>>Programm

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Kosten:

für die gesamte Tagung (inkl. Pausenverpflegung):

Regulär: 150 € 

ermäßigt (Studenten etc.): 60 €

 

english version

Localizing SDGs -Creating a Network of Sustainable Development Goal Regions

The World Organic Forum 2020 focuses on the local implementation of Agenda 2030 with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs) for a just and sustainable world. Thematically, the focus is on the SDG goals "Eradication of poverty" (SDG1), "Food security" (SDG2), "Sustainable consumption and production" (SDG12) and "Climate protection measures" (SDG13).

How can these goals be successfully implemented in rural regions through a bottom-up movement?  Which building blocks do the SDGs offer for regional planning? These and other questions will be discussed with representatives from politics, research, business, and civil society from countries of the North and the South. Together, we want to learn about examples that show how regions are moving towards local implementation of SDGs and how the local and global levels are interlinked in rural areas. The conference will provide space to get to know lighthouse projects and to develop and discuss quality criteria for "SDG model regions".

The World Organic Forum 2020 is the starting signal for new cooperations to promote the regional implementation of SDGs and their exchange worldwide. The aim is to establish an international network of SDG regions. A broad number of regional initiatives from Germany and abroad will participate. The opening speech will be held by the honorary president of the Club of Rome, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, other prominent speakers such as Dr. Hans Herren, lead author of the World Agriculture Report, President Millennium Institute, Washington; Founder and President Biovision Foundation, Zurich, José Graziano da Silva, Former director-general of the Food and Agriculture Organization (FAO), Prof. Dr. Antonio Andrioli, vice-president Universidade Federal da Fronteira Sul, Brasil; Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, member of the supervisory board oft he World Future Council Louise Luttikholt, Executive Director IFOAM - Organics International and Maria Heubuch, Bündnis 90/Die Grünen, former Member of the European Parliament, will contribute important impulses.

Partners are IFOAM Organics and GIZ on behalf of the BMZ

All presentations at the conference will be simultaneously translated from German to English or from English to German.

Costs for the entire conference (including refreshments during breaks):

Regular: 150 €

Reduced (students etc.): 60 €

 

 

Anmeldung/Registration:

Senden Sie eine E-Mail an/Please send an e-mail to:

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Kurs: 20WOF17  (Bitte beachten Sie bei Anmeldung unsere AGB.)

 

Sie haben Fragen zur Anmeldung oder zum Programm?

Do you have questions about registration or the program?

Kontaktieren Sie uns bitte unter/Please contact us!

+49 7954 9211880 oder

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Workshops

12.03.2020, 15:00 Uhr

Workshop 1 (part 1): 

Entwicklung eines Rasters und Validierung von SDG Regionen
 Development of a grid and validation of SDG regions

Moderation:     Gian Wieck
                      Modeller & Policy Analyst beim Millenium Institute

Wie können wir SDGs lokalisieren und nachhaltige ländliche Entwicklung in Verbindung mit dem UN-Framework messen? In einem interaktiven Workshop untersuchen wir die SDGs und identifizieren relevante Bereiche für die ländliche Entwicklung. Nach einer kurzen Einführung in die Eigenschaften und Inhalte der SDGs werden die Teilnehmer aktiv die globalen Ziele diskutieren und Indikatoren für die ländliche Entwicklung ableiten. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam ein vorläufiges Bewertungsformular zu entwickeln, um die Leistung der relevanten SDGs in ländlichen Gebieten zu messen.

How can we localize SDGs and measure sustainable rural development linked to the UN framework? In an interactive workshop, we explore the SDGs and identify relevant areas for rural development. After a short introduction to the nature and content of the SDGs, participants will actively discuss the global goals and derive indicators for rural development. The workshop aims to collaboratively develop a preliminary evaluation form to measure the achievement of relevant SDGs in rural areas.

 

Sprache/language: englisch/English

Workshop 2: 

 Den Paradigmenwechsel umsetzen
 Implementing the paradigm shift

Moderation:     Benedikt Haerlin
                     Leitung/Head of Zukunftsstiftung Landwirtschaft Berlin

Es ist mehr als zehn Jahre her, seit der Weltagrarbericht (IAASTD) sein mittlerweile geflügeltes Wort „business as usual is not an option!“ zur Verabschiedung seiner über 2500 Seiten starken Analyse der globalen Landwirtschaft und ihrer Herausforderungen in  den kommenden Jahrzehnten prägte. Was seinerzeit zunächst auf Ignoranz, später auf heftige Gegenwehr in Politik, Industrie und Wissenschaft stieß, ist heute auf dem mühsamen Weg zum internationalen akademischen Konsens: Weg vom industriellen Produktivismus des 20. Jahrhunderts hin zur agrarökologischen Suffizienz in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens lautet hier das neue Paradigma der Landwirtschaft und wird ergänzt durch die Forderung nach einem holistischen Blick auf regionale und internationale Ernährungs-Systeme, Nährstoff-Kreisläufe und Gesundheitskonzepte. Die real existierende Land- und Lebensmittelwirtschaft ist freilich von der Umsetzung dieser noch immer gerne als „Visionen“ bezeichneten Notwendigkeiten heute weiter entfernt als vor zehn Jahren. Der Raubbau ist noch immer nicht zum Stehen gekommen, die Transformation steht ganz am Anfang. Umso wichtiger ist es, die wissenschaftliche wie gesellschaftliche Alternativlosigkeit des neuen Agrar-Paradigmas unmissverständlich festzuhalten und daraus klare Mindestanforderungen abzuleiten. Das betrifft die globale Ebene der FAO, die sich intensiv mit Agrarökologie als neuem Leitbild landwirtschaftlicher Entwicklung auseinandersetzt.  Erst recht aber betrifft es eine tatsächlich neue EU Agrarpolitik und deren nationale Umsetzungsstrategie in Deutschland. In dem Workshop sollen in Bezug auf beide Ebenen sowohl kurzfristige politische Strategien besprochen werden, als auch mittel- und langfristige Konzepte und neue gesellschaftliche Bündnisse für einen integrierten Ernährungs-Systemwandel.

It has been more than ten years since the World Agriculture Report (IAASTD) coined its phrase "business as usual is not an option!" to adopt its more than 2,500-page analysis of global agriculture and its challenges in the decades to come. What at first was met with ignorance and later with fierce opposition in politics, industry and science, is today on the troublesome path to an international academic consensus: Moving away from the industrial productivism of the 20th century towards agro-ecological sufficiency in times of climate change and species extinction is the new paradigm of agriculture and is complemented by the demand for a holistic view of regional and international food systems, nutrient cycles and health concepts. Admittedly, the real existing agricultural and food industry is farther away today than it was ten years ago from implementing these necessities, which are still often referred to as "visions". Ruthless exploitation has still not come to a halt, and transformation is still in its initial stages. It is therefore even more important that the lack of scientific and social alternatives to the new agricultural paradigm is clearly recorded and that clear minimum requirements are derived from it. This concerns the global level of the FAO, which is intensively dealing with agroecology as a new model of agricultural development.  But even more so it concerns an actual new EU agricultural policy and its national implementation strategy in Germany. The workshop will discuss short-term political strategies at both levels, as well as medium and long-term concepts and new social alliances for an integrated food system change.

 

Sprache/language: englisch/English

Workshop 3:

Learning to Take Action: der Beitrag von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und  Globalem Lernen zur Gestaltung transformativer Prozesse
 Learning to Take Action: the contribution of Education for Sustainable Development (ESD) and Global Learning to the design of transformative processes

 Moderation:     Gundula Büker
                      Eine Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen, Vorstandsmitglied AK1W Reutlingen (Trägerverein EPiZ)
 Impuls:           Prof. Dr. Daniela Ludin und Prof. Dr. Wanja Wellbrock, Hochschule Heilbronn

Die internationale Gemeinschaft fordert mit dem SDG 4 dazu auf, eine „hochwertige Bildung“ für alle Menschen sicherzustellen. Im Fokus dieses Workshops steht dabei besonders das SDG 4.7, das formuliert, „dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für  nachhaltige  Entwicklung und (…)Weltbürgerschaft“. Welchen Beitrag leistet Bildung konkret zur Gestaltung transformativer Prozesse, wie können Lernende für diese Prozesse motiviert und gestärkt werden? Wie lassen sich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen in die Praxis bringen? Welche Ansätze und Akteure gibt es? An welchen Anknüpfungspunkten kann angesetzt werden? Nach einer kurzen Einführung in zentrale Dimensionen und Zielsetzungen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens beleuchten wir u.a. anhand von Beispielen aus der Bildungspraxis, wie die aktuellen regionalen und internationalen  Rahmenbedingungen im Kontext einer Umsetzung aussehen und wer die beteiligten Akteure sind. Vertreter*innen der Hochschule Heilbronn stellen vor diesem Hintergrund die Implementierung ganzheitlicher Nachhaltigkeitsaspekte an der Hochschule Heilbronn und Schwäbisch Hall, u.a. nachhaltige Studiengänge und Projekte, vor. Gemeinsam diskutieren wir Möglichkeiten und Herausforderungen des SDG 4.7 auf regionaler Ebene und ermitteln die hierfür maßgeblichen Akteure.

With SDG 4, the international community calls for "high-quality education" for all people. This workshop focuses in particular on SDG 4.7, which states that "all learners acquire the knowledge and skills necessary to promote sustainable development, including by education for sustainable development and (...) world citizenship". What concrete contribution does education provide to shaping transformative processes, how can learners be motivated and strengthened for these processes? How can Education for Sustainable Development (ESD) and Global Learning be put into practice? What approaches and actors are there? What are the starting points for action? After a brief introduction to the central dimensions and objectives of Education for Sustainable Development (ESD) and Global Learning, we will use examples from educational practice to illustrate what the current regional and international framework conditions look like in the context of implementation and who the actors involved are. In this context, representatives from Heilbronn University will present the implementation of holistic sustainability aspects at Heilbronn and Schwäbisch Hall University of Applied Sciences, including sustainable study programmes and projects. Together, we will discuss the opportunities and challenges of SDG 4.7 on a regional level and identify the relevant actors

 

Sprache/language: deutsch/German

 

13.03.2020, 09:00 Uhr

Workshop 1 (part 2):

Entwicklung eines Rasters und Validierung von SDG Regionen
 Development of a grid and validation of SDG regions

Sprache/language: englisch/English

Gian Wieck-  Modeller & Policy Analyst beim Millenium Institute

Workshop 4: Öko-Landbau als Modell zur Umsetzung von SDGs  
Organic Agriculture as key to localize SDGs

Moderation:     Louise Luttikholt
                      Geschäftsführerin IFOAM – Organics International/Executive Director IFOAM - Organics International

Impuls:            Markus Wolter
                      Referent für Landwirtschaft und Ernährung in der Abteilung Politik und Globale Zukunftsfragen, MISEREOR/Advisor for Agriculture and Food in the Department of Policy and Global Issues of the Future, MISEREOR   

Eine stetig wachsende Weltbevölkerung stellt die Landwirtschaft vor die große Herausforderung genügend Nahrungsmittel zu produzieren, mit schwindenden Ressourcen zu Haushalten und durch das eigene Wirtschaften unser Ökosystem nicht zu gefährden. Sie darf unsere planetaren Grenzen nicht überschreiten. Zwar konnte das Produktionsniveau in den vergangenen Jahren durch züchterischen Fortschritt und neue Technologien auf ein nie dagewesenes Niveau erhöht werden, dies hatte aber gravierende Auswirkungen auf unser Ökosystem und ist damit nicht zukunftsfähig. Zur Erreichung der Sustainable Development Goals muss die Landwirtschaft eine Transformation durchlaufen welche einen ganzheitlichen Ansatz vertritt. Die ökologische Landwirtschaft hat das Potential den Balanceakt zwischen optimaler Nahrungsmittelversorgung und der Erhaltung unserer Umwelt zu meistern. Durch die Schaffung würdiger Lebensbedingungen für Mensch und Tier trägt sie zudem zur sozialen Gerechtigkeit bei. Durch ihre vier Grundpfeiler „Gesundheit, Ökologie, Gerechtigkeit und Sorgfalt“, erachtet IFOAM die ökologische Wirtschaftsweise als Wegweisend zur Erreichung der SDGs in unserer Gesellschaft. Dies beinhaltet aber auch eine Änderung in Lebensstil, vor Allem von Konsument*innen im globalen Norden.
In diesem Workshop möchten wir gerne beleuchten, wie sich der ökologische Agrarbereich (ob offiziell zertifiziert oder nicht) auf die SDGs auswirkt. Wir stützen unsere Informationen auf den Erfahrungen von Fachleuten aus der Entwicklungszusammenarbeit sowie auf harte Fakten und Daten (aus dem Biofach-Kongress 2020 über ökologische Erzeugnisse).
In diesem Workshop möchten wir gerne beleuchten, wie sich der ökologische Agrarbereich (ob offiziell zertifiziert oder nicht) auf die SDGs auswirkt. Wir stützen unsere Informationen auf den Erfahrungen von Fachleuten aus der Entwicklungszusammenarbeit sowie auf harte Fakten und Daten (aus dem Biofach-Kongress 2020 über ökologische Erzeugnisse).  

A constantly growing world population confronts agriculture with the great challenge of producing enough food, of managing shrinking resources and of protecting our ecosystem. Agriculture must not exceed our planetary boundaries. Although the level of production has been increased to an unprecedented level in recent years through breeding progress and new technologies, this has had serious effects on our ecosystem and is therefore not sustainable for the future. In order to achieve the Sustainable Development Goals, agriculture must undergo a transformation that takes a holistic approach. Organic farming has the potential to perform the balancing act between optimal food supply and the preservation of our environment. By creating dignified living conditions for humans and animals, it also contributes to social justice. Through its four principles of "health, ecology, justice and care", IFOAM considers organic farming to be a way to achieve SDGs in our society. But this also includes a change in lifestyle, especially for consumers in the Global North. In this workshop we would like to see how organic agriculture (whether formally certified or not) contributes to the SDGs. We base our information on the input from development cooperation practitioners as well on hard facts and data (output from Biofach Congress 2020 on Organic Delivers).  

 

Sprache/language: englisch/English

 

 

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