Sommerschule 24.-31.08.2019

Sommerschule 2019: Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme

Die Gelegenheit für alle jungen Leute, die unsere Ernährung in Zukunft mit gestalten wollen. 

In den nächsten Wochen werden wir euch hier alle Infos zum Programm, Bewerbung und mehr für die Sommerschule 2019 zur Verfügung stellen. Bis dahin könnt ihr gerne einen Blick auf das Programm der letzten Sommerschule werfen, was sich bewährt hat, werden wir auch wieder machen. Auch bei Facebook und Instagram könnt ihr euch auf dem Laufenden halten.

Wer kann mitmachen?
- Studierende mit Interesse an Land- und Ernährungswirtschaft
- Lebensmittel-Handwerker wie Metzger und Bäcker sowie Lebensmitteltechnologen
- Engagierte Landwirte (konventionell und ökologisch)
- alle anderen kreative Köpfe, die die Zukunft unserer Ernährung mitgestalten möchten

Bis wann kann ich mich bewerben?
Bewerbungsstart ist im Januar. Wenn ihr Interesse an der Teilnahme habt, schickt uns bis dahin einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Wir informieren euch dann sofort, wenn die Bewerbungsphase startet.

Halte dich auf Instagram und bei Facebook auf dem Laufenden: sommerschule_kirchbergwww.facebook.com/SommerschuleKirchberg

 

7 Gründe, warum du an der Sommerschule ‚Future of Food‘ teilnehmen solltest

1. Wissenschaft trifft Praxis
Wir kombinieren Wissenschaft mit Praxis. Aktuellstes Wissen kommt von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die praktische Erfahrung von Akteuren aus der Land- und Ernährungswirtschaft, wie den Demeter-Höfen von Helga Schöll (Buchenhof) und Anja Frey (Völkleswaldhof) oder von gemeinschaftlichen Zusammenschlüssen wie der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall oder der Dorfkäserei Geifertshofen.


2. Netzwerke aufbauen
Es kommen motivierte Köpfe unterschiedlichster Fachrichtungen im Bauernschloss Kirchberg zusammen, um über die Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung zu diskutieren. Junge Leute verschiedener studentischer und handwerklicher Fachrichtungen bringen ihre Motivation und ihr Wissen ein. Erfahrene Landwirte, Metzger, Regionalplanern und Wissenschaftlern ergänzen mit ihrer Expertise. Der interdisziplinäre Austausch erweitert nicht nur Denkhorizonte, sondern ist die einmalige Möglichkeit, partnerschaftliche Kooperationen für eine fruchtbare Zukunft in die Wege zu leiten.


3. Natur, Landschaft und Kultur
Der Nordosten Baden-Württembergs ist nicht nur kulinarisch ein Geheimtipp: Die bäuerlich geprägte Hohenloher Kultur - mit nachhaltiger Landbewirtschaftung, Kreislaufwirtschaft mit Pflanze und Tier oder den markanten Pfarrer-Mayer-Häusern, den alten Hutweiden und Streuobstwiesen auf den Steilhängen von Jagst, Kocher und Bühler – möchte erkundet werden, und das werden wir tun!


4. Handwerk erleben
Nicht nur Exkursionen z. B. in eine Käserei und eine Wurstmanufaktur wird viel Raum gegeben, wir werden auch selbst tätig. In der moo Eismanufaktur  im Schloss Kirchberg werden wir handwerklich demeter Heumilch-Eis herstellen. Geschmacklich gibt es dabei (fast) keine Grenzen – nur bio muss es sein.


5. Amish People und andere Gemeinschaftskonzepte
Wir haben die seltene Möglichkeit, persönliche Erfahrungsberichte über das Leben der autark lebenden Amischen, Hutterern und Siebenbürger Sachsen zu hören. Zudem werden wir einen halben Tag in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof verbringen, um mehr über Permakultur, Solidarische Landwirtschaft und basisdemokratische Entscheidungsfindung zu erfahren. Essen ist nicht nur politisch, sondern auch sozial!


6. Austausch mit Bio-Pionieren
Als es um Massenproduktion und Gewinnmaximierung ging, stellten sich einige visionäre Sturköpfe bereits vor drei, vier Jahrzehnte quer. Bio-Pioniere werden ihre ganz persönliche Geschichte erzählen, warum sie ihren Weg eingeschlagen haben. Wir besichtigen nicht nur Bauernhöfe, die seit vielen Jahrzehnten biologisch wirtschaften, sondern lernen auch von Bio-Pionieren aus anderen Stufen der Wertschöpfungskette. So wird der Begründer der „Bäuerlichen Regionalentwicklung“ Rudolf Bühler über die Rettung alter Nutztierrassen sprechen. Wir erhalten Einblicke in sein Konzept des solidarischen Wirtschaftens und den Aufbau der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.


7. Begegnung mit Studierenden aus Afrika
An einem Tag der Sommerschule werden uns 25 Studierende aus unterschiedlichen Ländern Afrikas begleiten. Sie holen sich Inspiration in Deutschland, um in ihren Heimatländern ihr Wissen einsetzen zu können. Im festlichen Rittersaal wird es ein Dinner geben, wo wir bei gutem Essen ins Gespräch kommen. Partnerschaftlicher Austausch schafft gegenseitigen Respekt und Verständnis über Grenzen hinweg.

 



 

 


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