Sommerschule 24.-31.08.2019

Sommerschule 2019: Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme

Die Sommerschule ist die Gelegenheit für alle jungen Leute, die unsere Ernährung in Zukunft mit gestalten wollen. Wir folgen den Lebensmitteln vom eigenen Teller bis zur landwirtschaftlichen Erzeugung. An jedem Tag der Sommerschule beschäftigen wir uns mit einer Stufe der Wertschöpfungskette und lernen durch Vorträge, vielseitige Exkursionen und intensive Diskussionen kennen, wie Lebensmittel heute erzeugt werden, was das für Probleme verursachen kann und welche alternativen Wege es gibt.  

· Was wollen aufgeklärte Verbraucher heute? Was sind aktuelle Ernährungstrends?
· Wie sehen bestehende und zukünftige Handels und Vermarktungskonzepte aus?
· Welche Rolle spielt das Lebensmittel-Handwerk für eine zukunftsfähige Lebensmittelversorgung?
· Tierwohl und Fleischkonsum? Wie stellen wir uns eine ökologisch und ethisch tragfähige Landwirtschaft vor?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren und innovative Lösungsansätze für zukunftsfähige Systeme der Lebensmittelerzeugung und nachhaltigen Konsum erleben.

Damit genügend Raum für eure eigenen Ideen und Fragen bleibt, wollen wir in diesem Jahr zum Abschluss der Sommerschule ein BarCamp (https://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp) anbieten. Jeder kann seine Themen vorstellen und sich dazu die geballte Expertise der anderen Teilnehmer einholen. Was diskutiert wird, bestimmt ihr selbst!

Seid dabei!
Füllt einfach das Bewerbungsformular aus und schickt es bis zum 30.06.2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wer kann mitmachen?
· Studierende aller Fachrichtungen mit Interesse an Land- und Ernährungswirtschaft
· Auszubildende und junge MitarbeiterInnen aus Unternehmen der Ernährungswirtschaft und anderer Branchen
· Lebensmittel-Handwerker wie Metzger, Köche und Bäcker sowie Lebensmitteltechnologen
· Engagierte Landwirte (konventionell und ökologisch)
· Alle anderen kreative Köpfe die die Zukunft unserer Ernährung mitgestalten möchten

Kosten der Sommerschule
Für Studierende, Auszubildende und andere Selbstzahler beträgt die Teilnahmegebühr 480€ für das Bildungsprogramm mit Exkursionen, 7 Übernachtungen im Mehrbettzimmer und Vollverpflegung.

Wenn dein Arbeitgeber die Kosten übernimmt liegen diese bei 700€ (bitte im Bewerbungsformular angeben).

Es werden wieder Stipendien für die Sommerschule vergeben. Mit Stipendium reduziert sich die Teilnahmegebühr auf 140 €. Wenn du dich auf ein Stipendium bewerben möchtest, kreuze das im Bewerbungsformular entsprechen an.

Bewerbungsschluss: 30.06.2019

Flyer Sommerschule 2019

 

Bitte beachten Sie bei Anmeldung unsere AGB.

BARCAMP – FUTURE OF FOOD, 30.-31.08.2019

Eine Woche ist dir zu lang? Du möchtest dich trotzdem mit anderen jungen Leuten über Fragen zur Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung austauschen? Dann komm zum BarCamp der Sommerschule am Freitag und Samstag mit dazu. Informationen und Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Bewerbungsschluss: 30.06.2019


Werden Sie Partner der Sommerschule

Sie wollen jemandem die Teilnahme an der Sommerschule ermöglichen? – Werden Sie als Stipendiengeber Unterstützer der Sommerschule und fördern Sie die Entscheider von morgen, damit sie an der Sommerschule teilnehmen können. Gesucht werden fünf Sponsoren, die jeweils drei Teilnehmer den Besuch der Sommerschule ermöglichen. Die Kosten je Platz betragen 700 Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

 

Programm der Sommerschule

 

 

 

7 Gründe, warum du an der Sommerschule teilnehmen solltest

1.    Wissenschaft trifft Praxis
Wir kombinieren Wissenschaft mit Praxis. Aktuellstes Wissen kommt von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die praktische Erfahrung von Akteuren aus der Land- und Ernährungswirtschaft. Wir besuchen landwirtschaftliche Betriebe und sehen die Herstellung von hochwertigen Lebensmitteln direkt vor Ort.
#EssenIstWissenschaftUndPraxis

2.    Netzwerke aufbauen
Es kommen motivierte Köpfe unterschiedlichster Fachrichtungen im Bauernschloss Kirchberg zusammen, um über die Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung zu diskutieren. Junge Leute verschiedener studentischer und handwerklicher Fachrichtungen bringen ihre Motivation und ihr Wissen ein. Erfahrene Praktiker und Wissenschaftlern ergänzen mit ihrer Expertise. Der interdisziplinäre Austausch erweitert nicht nur Denkhorizonte, sondern ist die einmalige Möglichkeit, partnerschaftliche Kooperationen für eine fruchtbare Zukunft in die Wege zu leiten.
#EssenIstKommunikation

3.    Natur, Landschaft und Kultur
Der Nordosten Baden-Württembergs ist nicht nur kulinarisch ein Geheimtipp: Die bäuerlich geprägte Hohenloher Kultur - mit nachhaltiger Landbewirtschaftung, Kreislaufwirtschaft mit Pflanze und Tier oder den markanten Pfarrer-Mayer-Häusern, den alten Hutweiden und Streuobstwiesen auf den Steilhängen von Jagst, Kocher und Bühler – möchte erkundet werden, und das werden wir tun!
#EssenErhältOderZerstört

4.    Handwerk erleben
Hervorragender Käse aus regionaler Bio-Milch, leckere Wurst von alten Schweinerassen – verfeinert mit Gewürzen aus der Region und der Welt. Wir schauen uns an wo und wie diese Produkte hergestellt werden. Was macht sie besonders? Was machen die Unternehmen anders? Erfahrt dies und mehr bei den Exkursionen zur Wurstmanufaktur, Käserei und Gewürzmanufaktur.
#EssenBrauchtHandwerkskunst

5.    Solidarische Landwirtschaft und andere Gemeinschaftskonzepte
In der Gemeinschaft Tempelhof verbringen wir einen Nachmittag, um mehr über Permakultur, Solidarische Landwirtschaft und basisdemokratische Entscheidungsfindung zu erfahren. Essen ist nicht nur politisch, sondern auch sozial! Wir haben außerdem die seltene Möglichkeit, persönliche Erfahrungsberichte über das Leben der autark lebenden Amischen, Hutterern und Siebenbürger Sachsen zu hören.
#EssenVerbindet

6.    Andere Wege gehen
Als es um Massenproduktion und Gewinnmaximierung ging, stellten sich einige visionäre Sturköpfe bereits vor drei, vier Jahrzehnte quer. Pioniere werden ihre ganz persönliche Geschichte erzählen, warum sie ihren Weg eingeschlagen haben.
Wir besichtigen nicht nur Bauernhöfe, die schon lange biologisch wirtschaften, sondern lernen auch von Pionieren aus anderen Stufen der Wertschöpfungskette. So wird der Begründer der „Bäuerlichen Regionalentwicklung“ Rudolf Bühler über die Rettung alter Nutztierrassen sprechen. Wir erhalten Einblicke in sein Konzept des solidarischen Wirtschaftens und den Aufbau der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.
#EssenSchafftZukunft

7.    Begegnung mit Studierenden aus Afrika
An zwei Tagen der Sommerschule werden uns 25 Studierende aus unterschiedlichen Ländern Afrikas begleiten. Sie holen sich Inspiration in Deutschland, um in ihren Heimatländern ihr Wissen einsetzen zu können. Im festlichen Rittersaal wird es ein Dinner geben, wo wir bei gutem Essen ins Gespräch kommen. Partnerschaftlicher Austausch schafft gegenseitigen Respekt und Verständnis über Grenzen hinweg.
#EssenIstLokalUndGlobal

 



 

 


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